Minolta XD7 belichtet nur halb, wenn überhaupt

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    • Minolta XD7 belichtet nur halb, wenn überhaupt

      Hallo,

      eine neu angeschaffte Minolta XD7 hat anscheinend Probleme mit dem Verschluss. Das verhalten ist, je schneller die Verschlusszeit, je unzuverlässiger die Belichtung. Beispielbilder hänge ich mal an. Das sind zumindest die, auf denen überhaupt etwas zu sehen ist.

      Ich habe die Kamera inzwischen gereinigt, nach Möglichkeit auch zwischen den Lamellen. Neue Batterien habe ich auch probiert, hat aber nichts gebracht. Habe ich aber auch so erwartet, denn die Kamera zeigt ja schwache Batterien an.

      Hat da vielleicht jemand einen Tipp für mich? Ich habe ein Angebot für eine Wartung des Verschlusses, würde mich aber mindestens 100€ kosten. Die Kamera incl. Objektiv habe ich für 70€ erstanden. Ich bin aktuell eher auf dem Tripp, mir für 30€ eine andere zuzulegen und an dieser herumzuschrauben. Neue Lichtdichtungen brauchen dann aber wahrscheinlich beide...
      Dateien
    • Hallo Daniel,

      ichglaube Thomas liegt nicht ganz falsch, ich hatte mal auch so ein Problem.
      Bei einigen Kameras ist der Spiegel verklebt, wenn der Kleb weich wird durch alterung, Lösemittel, Hitze etc.......
      kann sein dass der Spiegel verutscht, weniger als ein mm kann da schon viel unheil ausrichten.
      Deshalb Kamera vom Objektiv befreien, und auf B einstellen, dann Auslösen und Auslöser gedrückt halten, und schauen ob der Spiegel wirklich ganz wegklappt, oder noch etwas schtten wirft. Reperautrmöglichkeiten gibt es sicherlich viele, ich habe mir seinerzeit somit beholfen dass ich den Spiegel äuserst vorsichtig zurückgeschoben habe, und vorsichtig mit 2 K Kleber fixiert habe ( Vorsicht nicht die ganze kamera versauen).

      Gruß Achim


      Ps: habe Vergessen zu fragen für was du das ganze Bild belichten möchtest, du fotografierst sowieso nur halbe Mädels.
    • Exakt das gleiche Problem hatte ich mit bisher schon zwei XD7, bei kurzen Zeiten nur teilweise oder gar keine Belichtung. Es scheint aber auf jeden Fall ein Elektronikproblem zu sein, was ich aber nicht in der lage bin, zu reparieren und 'ne Werkstatt war mir da zu teuer (wer weiss, wann die nächste Macke auftritt...).
      Deshalb habe ich mir dann auf dem Flohmarkt eine neue XD7 gekauft, die dann nach ca. drei Filmen die gleichen Probleme aufwies.
      Seitdem habe ich mich von der schönsten aller Minoltas geistig verabschiedet und nun sind die XE1 und die XG-M meine Brot-und-Butter-Kameras...
      Man kann die XD7 noch mit niedrigempfindlichen Filmen verwenden und Langzeitbelichtungen machen, da war sie bei mir noch relativ zuverlässig.

      Liebe Grüße
      Tobias
    • Moin!

      Glaube nicht, dass es ein Elektronikproblem ist. - Ist bei bei den XD Modellen hoechst selten. EIn Kondensatorproblem , wie bei den X/XG Modellen, gibt es zum Beispiel gar nicht - .
      Der Verschluss duerfte eines Services beduerfen. War bei einer meiner XD's auch mal notwendig. Bei den kurzen Zeiten oeffnete der Verschluss zum Teil gar nicht mehr. Seit dem Sevice - vor ca. 8 Jahren - funktioniert die Kamera ohne Probleme.
      Die XD's sind in der Regel zuverlaseeige Kameras, auch nach fast 40 Jahren. Probleme kann es geben mit einem verklebten Ausloesemagneten und - letzlich nicht so dramatisch - dem pneumatischen Spiegeldaempfer. Beides kann ralativ simpel - auch durchaus in Eigenregie - behoben werden.

      Was die Kameras genrell nicht moegen( betrifft prinzipiell alle mechanischen Kameras): Lange Zeit unbenutzt rumliegen......

      Zum testen des Verschlusses, mal die das Objektiv abnehmen, die Rueckwand oeffnen und gegen eine - soweit machbar - gleichmaessig beleuchtete Flaeche ausloesen. Man sollte ein gleichmaessig helles Feld sehen. Wahrscheinlich wird das bei den kurzen Zeiten bei Deiner Kamera dann nicht mehr der Falls sein...

      Uebrigens bin ich der Ansicht, dass die Kameras - insbesindere wenn die Kameras noch in einem guten Zustand ist - durchaus mal einen Service fuer 100 Euro wert sind....

      Gruss,

      Torsten
    • Hallo,
      mir hat mal ein Kameratechniker gesagt, daß die Verschlußauslösung bei automatischen Verschlüssen über sog. Solenoide, d.h. Elektromagneten, erfolgt und daß diese nach langer Zeit, besonders, wenn die Kamera selten ausgelöst wurde, zum Verschmutzen neigen. Dann bleiben sie hängen und die Verschlußzeiten werden unreproduzierbar. Diese Teile werden dann gereinigt und häufig geht's dann wieder. Die XD-7 war eine hervorragende Kamera, so hochgeschätzt, daß sie nur geringfügig modifiziert und mit anderem Gehäuse auch mit dem roten Punkt verkauft wurde. Runtergewirtschaftete XD-7 mit abgelöster Belederung findet man als Ersatzteilspender sehr häufig für billiges Geld.
      Gruß Jochen
    • Hallo Jochen!

      Die eigentliche Verschlusszeitensteuerung hat nichts mit dem Ausloesemagneten zu tun. Lediglich die Ausleosfunktion funktioniert bei einem verklebten Magneten nicht zuverlaessig.
      Was die auf dem Minolta XD Gehaeuse aufbauenden Leica R Modelle - R4-R7- angeht: Da wurde schon so einiges geaendert (leica R4):
      Die Elektronik ist eine komplette Eigententwicklung - stammt von Ferranti in England -, die Spiegelmachanik ist eine andere - Spiegelschleifengetriebe -, die Kameras haben eine schaltbare Spotmessung, Motordriveanschluss, vom Nutzer auswechselbare Einstellscheiben, Messwertspeicher, etc....

      Gruss,

      Torsten
    • Ich trete hier mal als Ketzer auf. Ich hatte mit drei XD7 elektronische Probleme, von daher würde ich den etwas unorthodoxen Vorschlag machen, einfach eine späte SR-T 303b oder eben eine X700 zu kaufen. Gerade die X700 kann alles mindestens genau so gut wie die XD-7, ist aber noch Neuer und elektronisch einfach störungsfreier. Gut, es gibt da dieses Kondensatorproblem bei der X700, davon habe ich im Freundeskreis noch nie Notiz genommen und bei mir selbst aber nie Probleme gehabt, dieses Problem ist aber auch sehr einfach zu beheben. Meine letzte X700 habe ich jedoch mit einem Sturz aus zwei Metern Höhe ins Jenseits befördert. Jetzt habe ich eine schwarze SR-T 303b die mit mir sogar schon im russischen Winter war und alles ganz brav mitgemacht hat.
    • Meine X700 lag 25 Jahre in einer Tasche im Schrank bis sie zu mir kam. Batterie rein, Film rein, los gings. Bisher tadellos! Und das Sucherbild ist großartig, da kommt wieder Spaß an der Kleinbildfotografie auf.

      Leider letzte Woche im Urlaub der ungepolserte Rucksack von der Schulter gerutscht und ab Ellenbogen ungebremst auf den Boden geschlagen. Trotz Tanba Wrap um die X700 ist die Bodenplatte an einer Ecke gedellt und eingerissen. Nicht viel Schaden und reine Optik, aber dennoch ein Schaden nach einem gepolsterten Strutz aus keiner großen Höhe. Fand ich etwas ernüchternd, aber es ist halt kein Panzer.
    • kann sein, das der Spiegel zurück federt und ins Bild kommt. Spiegelanschlag erneuern.

      lässt sich auch leicht überprüfen: Objektiv ab, Deckel hinten öffnen, Kamera ins licht halten von hinten durch gucken und mit verschiedenen Zeiten auslösen. Dann sieht man wo der Spiegel im Moment des Auslösen hängt.

      Grüße Micha
    • Hallo,

      bitte entschuldigt die späte Rückmeldung. Ich musste erst die Email Benachrichtigungen einschalten...

      1. die Bilder kommen hier komisch an, da ist wohl beim verkleinern was passiert. Es ist in der Regel so, dass das Bild ab der Hälfte dunkel wird. Vielleicht wird die Frage nach den halben Mädels damit beantwortet? Wenn nicht, habe ich sie nicht verstanden.

      [IMG:https://nas.danielbierstedt.de/photo/webapi/thumb.php?api=SYNO.PhotoStation.Thumb&method=get&version=1&size=large&id=photo_566f726175737761686c_32303030313233312d50494354303030322d313032342e6a7067&rotate_version=0&thumb_sig=2f766f6c756d65312f70686f746f2f566f726175737761686c2f32303030313233312d50494354303030322d313032342e6a7067&mtime=1476520675&SynoToken=vc3ifst8avq18jam2si2dps3t6]

      2. Der Spielgel: Ich habe so oft "trocken" ausgelöst, dass meine Frau genervt den Raum verlassen hat. Beide Seiten offen und auf der anderen Seite der Kamera eine Taschenlampe. Dann das Auge direkt davor und ausgelöst. So kann ich sagen, dass der Spiegel immer wegklappt. Ich denke auch, dass er das vollständig tut, aber ich prüfe das nochmal. Vielen Dank für den Hinweis.
      Bei diesen Tests konnte ich feststellen, dass das Ergebnis besser wird, wenn man sehr schnell hintereinander auslöst. Wenn ich zwischen den Auslösungen ca. 10 Sekunden warte, wird die Trefferquote wieder schlechter und ich sehe bei 1 von 5 Licht durchschimmern, manchmal auch nur halb.

      3. Zur XE1: ist das nicht eine digitale? Dann vergleichen wir hier wohl Eier und Birnen... Meine Brot und Butter Kamera ist eine Canon 6D, was sich auf absehbare Zeit nicht ändern wird. Vielleicht spielt die XD7 mal Geld ein, aber fürs erste ist sie nur für meine Seele.

      4. Zum Service: ja, ich bin auch der Meinung, dass ein Service für 100€ prinzipiell OK ist. Aber ich bin noch unsicher, ob die Kamera danach dann uneingeschränkt funktioniert. Wenn sie dann voll funktionsfähig und mit neuen Dichtungen etc zurückkommt, ist das Geld auf jeden Fall gut investiert. Muss ich noch mit dem Vorstand absprechen.

      5. Andere Kamera: Nun, ich will nicht so schnell die Flinte ins Korn werfen. Rein Optisch (und akkustisch) gefällt mir die XD7 sehr gut und ich möchte erstmal dranbleiben. Es ist ja die erste ihrer Art in meinem Besitz und die Story ist noch nicht zu Ende. Vielen Dank aber für den Tipp zur SR-T 303b, die sieht auch sehr gut aus. Es darf sehr gerne klobig und metallisch sein. Die X700 hingegen ist rein ästhetisch nicht so mein Fall.

      Mittlerweile ist eine neue unterwegs, von der der Verkäufer behauptet, sie noch bis vor 4 Wochen genutzt zu haben. Alles funktionsfähig und Dichtungen in sehr gutem Zustand. Nun, wir werden sehen. Auch die erste war für mich kein reiner Fehlschlag, denn ich habe viel gelernt. Und wer weiß, vielleicht lässt sie sich ja noch reparieren. Oder noch besser: vielleicht kann ich das mal irgendwann. Ich werde sie aber nicht selbst öffnen, bevor die neue bewiesen hat, dass sie ihren Job macht.
    • Moin Daniel!

      Sieht wirklich nach einem Verschlussproblem aus. Die Verschlusslamellen offnen nicht mehr zuverlaessig. hin - und wieder klappt es - insbesondere, wie Du selbst bemerkt hast, wenn Du schnell hintereinander ausloest - , aber man kann sich eben nicht drauf verlassen.
      Hatte bei meiner - wenig genutzten - XD 7 genau eben dieses Problem. Kann von einer Werkstatt einwandfrei behoben werden. Normalerweise wird dann auch eine gewisse Garantie auf die Arbeit gegeben.
      Wie gesagt, meine funktioniert seit der Reparatur einwandfrei.
      Die XE 1 ist der Vorlaeufer der XD. Eine ebenfalls sehr hochwertige Kamera. Auch die Kamera enstand waehrend der Zeit der Zusammenarbeit von Leica und Minolta und ist Basis der Leica R3. Besonderes Merkmal der Kameras ist der CLS Verschluss. (Copal Leitz Shutter). Ein sehr hochwertiger Verschluss.
      (Besitze beide Modelle und benutze sie immer wieder gern. Leider viel zu selten)

      Gruss,

      Torsten
    • Ja, die Werkstatt ist definitiv eine Möglichkeit. Aber generell muss ich mich ja auch mit den Kleinigkeiten vertraut machen. Wenn also jemand einen Tipp hat, wo ich gutes Material für Lichtdichtungen herbekomme und wie ich das am besten einsetze, bin ich sehr dankbar. Ich bin nämlich aktuell nicht sicher, ob die flauen Kontraste vom Scanner oder von einfallendem Licht verursacht werden. Aber man muss ja sagen, wenn es die Dichtungen sind, dann sind sie ringsum sehr gleichmäßig abgenutzt.