Klimaanlage in der Duka

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    • Klimaanlage in der Duka

      Moin,

      ich überlege meine Duka mit einer Klimaanlage auszustatten.
      Müßte ein Monoblockgerät sein, lichtdichte Abluft ist gewährleistet (ich hab es erst mit einer einfachen Be- und Entlüftung versucht, ist aber nicht ausreichend).
      Vorteile sind klar ;-), welche Nachteile gibt es, bzw auf was sollte ich achten?

      Gruß Peter
    • Ich habe mit Klimaanlagen das Problem, dass ich schon nach kürzester Zeit Kopfschmerzen bekomme, wenn ich in den Luftstrom komme, z. B. in einem Laden, wo die Dinnger unter der Decke hängen. 2 Minuten an der Kasse, es bläst mir an den Kopf, der Tag ist gelaufen.

      In meiner kleinen Duka müsste ich darauf achten, dass nicht ein ständiger Rundumzug entsteht, sonst könnte ich anschließend drei Tage mit Migräne krank feiern...

      Darum hatte ich das auch schon überlegt, aber es verworfen, weil ich schon einen Heizlüfter nicht vertrage (hab es probiert). Wenn die Duka größer wäre, zwei Räume, wo ich einen nicht ständig brauche, und es bläst in den Raum, während ich im anderen bin, dann wäre es wohl ok.

      Technisch gesehen, wo du Luft reinbläst, musst du auch welche abführen. Es reicht also nicht, einen Püster aufzustellen, sondern du musst auch Luft absaugen. In den USA hab ich gesehen, dass in den Häusern Luftkanäle verlegt waren, die über kleine Gitter oben und unten an der Wand in den Räumen die kalte bzw. warme Luft in die Räume ließen und jeweils an der anderen Seite die Abluft raus (also oben kalt rein, unten raus, oder im Winter unten warm rein, oben raus). Im Winter wurde die Luft aber extrem trocken. Dafür war das aber sehr sanft, kein so Gepuste wie im Supermarkt, konnte ich ganz gut vertragen.

      Grüße
      Rolf
    • Naja, deutlich über 30° wird es auch mal, aber 30° mit der entsprechenden Luftfeuchtigkeit langen auch schon und die hab ich nicht nur über Monate im Sommer sondern auch in der Heizperiode, da die Heizungsrohre für das ganze Stockwerk in meiner Duka landen und von da in 2 Richtungen verteilt werden. Kreativ arbeiten ist da auch nicht drin... Derzeit lüfte ich halt immer wenn ich zwischendrin wässere. In der Zeit würde ich die Klima anschmeißen, deshalb wäre der Geräuschpegel in den Griff zu bekommen. Auf 20° würde ich eh nicht runterkühlen.
    • Kann man die Heizungsrohre nicht irgendwie isolieren? Das wäre vielleicht erstmal aufwendig, aber wohl immer noch günstiger als eine Klima inkl. Betriebskosten. Mit der Klimaanlage schaffst du ja nur durch Einsatz von noch mehr Energie die Wärme wieder raus, die eigentlich Verlustleistung der Heizung ist (schlecht isolierte Rohre).

      Für den Sommer ist das allerdings auch keine Lösung, das ist klar ;)

      Rolf
    • Was ich nicht vertrage sind klimatisierte Räume die auf 20° runterkühlen und draußen hat es 30°. Da länger im Raum und dann raus vertrag ich auch nicht. Da krieg ich Kreislauf und Kopfschmerzen ;)
      Erstmal runterkühlen und dann alle halbe bis ganze Stunde nachkühlen könnte schon langen und so ginge es gut mit der Lärm- und Kopfschmerzbelastung denke ich. Probleme mit trockener Luft werde ich in der Duka weniger haben mit den offenen Schalen.

      Danke schonmal für die Hinweise von Euch beiden!
    • Alles klar, ich dachte eher an so Kästen drumrum aus richtig gutem Isoliermaterial. Ich habe in meiner Duka Kappa-Platten verbaut zur Isolierung. Und zwar so dickere, nicht die dünnen, wo oft Fotos aufgezogen werden. Die dämmen erheblich besser als einfaches Styropor. Und im Dach sitzt 12 cm Glaswolle. Das alles sorgt dafür, dass der Raum sich im heißen Sommer, wenn den ganzen Tag die Sonne draufknallt, erst zum Nachmittag hin aufwärmt. Die Wärme wandert also nur ganz langsam nach innen. Dadurch sind da maximal 25 Grad, dann wird es schon wieder kühler zur Nacht.

      Das mit dem Runterkühlen und dann nutzen finde ich eine gute Idee, so würde es bei mir wohl auch klappen ohne Schmopfkerzen :)

      Grüße
      Rolf
    • Moin,

      ich habe ein vergleichbares Problem in der Duka (zumindest im Sommer der Temperaturen und vor allem sehr hohen Luftfeuchtigkeit wegen). Ich habe mor einfach gebraucht für 20€ einen recht guten Bauentfeuchter gekauft. Der ist in etwa so groß wie zwei übereinandergestapelte Bierkästen und rührt die warme Luft gut um. Vorteil neben der seitdem perfekt konstanten Luftfeuchtigkeit ist, dass die warme eingesaugt Luft sich etwas abkühlt, wenn sie an den Kühlrippen vorbeiströmt. In Folge habe ich nun statt knapp 30Grad im Hochsommer "nur" noch gut 20Grad, was meine Schmerzgrenze für die Lagerung von Papier ist.

      Es ist sicher nicht die ökonomischste Lösung und man muss gelegentlich den Wasserauffangbehälter ausleeren, aber bei dem ganzen Warmwassergepansche (alle Farbprozesse) ist es eine sehr effektive Lösung.

      Mit besten Grüßen,
      Friedrich
    • Ich hab mitlerweile 14cm Steinwolle in der Dachschräge, seitdem habe ich auch Probleme im Winter ;)
      Da ich in Mannheim in der Innenstadt wohne klappt das mit dem Nachts abkühlen keinen Deut. Nächte über 25° (draußen!) sind im Sommer völlig normal...
      Die Heizungsrohre einzubauen hatte ich auch überlegt, aber da das so schöne aus den 50-ern sind, aslo schön dick, dafür weit von der Wand weg wären die Kästen riesig geworden.

      Ich habe ein Klimagerät im Auge das auch entfeuchten kann, also könnte ich beide Varianten fahren.

      Ich denke sowas in der Art wird es werden, dezent eingesetzt und ich glaube ich habe wieder mehr Spaß in der Duka!
    • Friedrich Ederer schrieb:

      Vorteil neben der seitdem perfekt konstanten Luftfeuchtigkeit ist, dass die warme eingesaugt Luft sich etwas abkühlt, wenn sie an den Kühlrippen vorbeiströmt. In Folge habe ich nun statt knapp 30Grad im Hochsommer "nur" noch gut 20Grad, was meine Schmerzgrenze für die Lagerung von Papier ist.

      Das geht aber auch nur, wenn die Wärme irgendwo hin kann bzw. der Trockner als Klimaanlage arbeitet. Bei den normalen Entfeuchtern strömt die Luft erst durch die Kühlrippen, damit das Wasser kondensiert und anschließend durch die warmen Rippen, so dass die Luft etwas wärmer heraus kommt als sie rein geströmt ist.

      Peter Volkmar schrieb:


      ich überlege meine Duka mit einer Klimaanlage auszustatten.
      Müßte ein Monoblockgerät sein, lichtdichte Abluft ist gewährleistet (ich hab es erst mit einer einfachen Be- und Entlüftung versucht, ist aber nicht ausreichend).


      Als Entfeuchter können praktisch alle Klimaanlagen arbeiten. Der große Nachteil ist, dass Monoblockgeräte extrem ineffektiv sind. Sie saugen große Luftmengen aus dem Innenraum an. Davon wird ungefähr die Hälfte als kühle Luft in den Raum geblasen. die andere Hälfte wird erwärmt nach draußen geblasen. Damit kein Unterdruck entsteht muss die Luft irgendwoher nachströmen. Diese Luft ist meistens zumindest im Sommer, wenn es am nötigsten ist, warm. Auch wird der Abluftschlauch heiß. so dass er je nach Länge wie ein Heißkörper wirken kann, es sei denn er wird isoliert. In der Duka kann die große Luftbewegung zu Staubproblemen führen.
      Bei Splittgeräten sind Warm- und Kaltluft sauber getrennt. Sie können deshalb erheblich effektiver arbeiten.
    • Es gibt Kühlgeräte, die Luft ansaugen und runterkühlen, die Warmluft wird über einen Schlauch ins freie befördert. Problem: da das Gerät Luft zieht, muss diese Luft irgendwo herkommen. Meistens daher, wo es schon warm ist. Die Warmluft muss nach außen abgeführt werden. Wenn diese Verbindung nach außen nicht völlig luftdicht ist, kommt die Warmluft wieder in den Raum, der gekühlt wurde... Außerdem hohe Stromkosten und uneffektiv. Aber günstig in der Anschaffung.

      Un dann gibt es die Klimaanlagen. Diese sind zweigeteilt mit einem Gerät, das im Zimmer ist und kühlt und mit dem Außengerät über eine Kühlmittelleitung ( Kupferrohr ) verbunden ist, in dem der Kompressor ist und das Kühlmittel verdichtet wird. Funktioniert grob gesagt wie ein Kühlschrank. Diese Geräte sind effektiv, einigermaßen stromsparend aber teuer in der Anschaffung.

      Bei einem Raum von 3m² Größe würde ich keine der o.g. Möglichkeiten empfehlen, da immer ein Luftstrom nötig ist und bei der Größe der Raumes abzusehen ist, daß das kein Spaß machen wird, da man ständig im Luftstrom steht.

      Grüße