Atomal und seine Nachkommen: ATM-W

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    • Ich brauche für den Kaiser VCP 3501 mit dem 6x6 Doppelkondensor (mit Farbmischbox) ca. 5% höhere Negativdichten. Also anstatt 0,72, 0,74 in Zone 5 und 1,35 anstatt 1,28 in Zone 8. Bei meinem Durst Autocolor 606 nochmals um 5% höhere Negativdichten. Bei einem reinen Doppelkondensorgerät mit Opalleuchtmittel benötigt man "normale" Negativdichten oder sogar um bis zu 10% geringere. Grund dafür ist der Callierfaktor - die Lichtbrechung im Gerät.
      Beim scannen sollten die negative auch geringfügig "dünner" sein. Ist aber auch vom Scanner und der Leistung abhängig.

      LG Oliver
    • Herzlichen Dank Oliver, daß Du zwei schwierige Filme eingetestet hast.

      Den "alten " Foma T 200 kannte ich ganz gut. Der hatte eine gute Qualität und hätte sich mit einer realistischen Empfindlichkeitsangabe und eventuell einer etwas weniger steilen Gradation sicherlich besser durchsetzen können.

      Der "neue" Foma 200 scheint sich ähnlich zu verhalten.

      Es ist klasse, daß jetzt zwei "Exoten" von den besonderen Vorzügen des ATM-W profitieren können und offensichtlich gute Ergebnisse erbringen.

      Gerne würde ich zu viele unterschiedliche Verdünnungen in meiner Gebrauchsanweisung vermeiden.

      Vielleicht lässt sich neben der Standard Verdünnung (5+5+90) eine weitere Verdünnung für Spezialfilme etablieren (z.B. 3,5+3+5+93).
      Durch eine stärkere Verdünnung des ATM-W lässt sich vermeiden, daß sich zu hohe Dichten in den Lichtern aufbauen.
      Möglicherweise lassen sich auch die Mikrofilme (CMS 20, Copex Rapid) mit einer noch stärkeren Verdünnung in den Griff bekommen?

      Weitere Informationen folgen!

      Herzliche Grüße
      Klaus
    • Heh, der ATM-W scheint ja super zu sein!
      Robert, in Deinem 1. Foto gefallen mir die feinen Tonwerte und -abstufungen!
      Außerdem sieht man ein irgendwie eine tolle Tiefenstaffelung oder auch "Plastizität" genannt ;)
      Fast 3-D-Wirkung, zumindest sehe ich es hier so!
    • Klaus Wehner schrieb:

      Herzlichen Dank Oliver, daß Du zwei schwierige Filme eingetestet hast.

      Den "alten " Foma T 200 kannte ich ganz gut. Der hatte eine gute Qualität und hätte sich mit einer realistischen Empfindlichkeitsangabe und eventuell einer etwas weniger steilen Gradation sicherlich besser durchsetzen können.

      Der "neue" Foma 200 scheint sich ähnlich zu verhalten.

      Es ist klasse, daß jetzt zwei "Exoten" von den besonderen Vorzügen des ATM-W profitieren können und offensichtlich gute Ergebnisse erbringen.

      Gerne würde ich zu viele unterschiedliche Verdünnungen in meiner Gebrauchsanweisung vermeiden.

      Vielleicht lässt sich neben der Standard Verdünnung (5+5+90) eine weitere Verdünnung für Spezialfilme etablieren (z.B. 3,5+3+5+93).
      Durch eine stärkere Verdünnung des ATM-W lässt sich vermeiden, daß sich zu hohe Dichten in den Lichtern aufbauen.
      Möglicherweise lassen sich auch die Mikrofilme (CMS 20, Copex Rapid) mit einer noch stärkeren Verdünnung in den Griff bekommen?

      Weitere Informationen folgen!

      Herzliche Grüße
      Klaus


      Hallo Klaus,

      ich habe versucht den Fomapan 200 und den Superpan 200 mit der gleichen Verdünnung zu entwickeln, hat aber nicht funktioniert. Der Supergrain braucht definitiv eine etwas dünneren Ansatz als der Fomapan 200.
      Ich finde es persönlich sehr vorteilhaft wenn dem ATM-W ein etwas ausführlicher Waschzettel beiliegt, der Rotation und Kipp getrennt auflistet, sowie die Verdünnungen auf verschiedene Filmtypen angepasst.

      Ich war gestern noch mit dem Fomapen 200 und dem Supergrain unterwegs um noch ein paar Bilder zu machen. Die Prints trocknen gerade und müssen nur noch gescannt werden.

      LG Oliver
    • Guten Abend Klaus :)
      Hast du meine Mail mit der Bitte um Test-Saft und Pay-Prozedere bekommen?
      Die wird bei mir zwar als gesendet gemeldet aber jetzt bin ich doch unsicher, da früher zwei andere Mails an Forenten auch unbeantwortet blieben.

      VG Rainer aus der Nachbarschaft BI
      Das Kind ist in den Brunnen gefallen. Jetzt soll es wenigstens eine anständige Erziehung haben.(Abraham Lincoln ?)
    • Robert Vonk schrieb:

      Diesen liegen schon einige Zeit herum: Rollei RPX-400 E.I. 400 in ATM-W 20 Minuten bei 22C in CPA-2. Zorki-6 + J-9.

      [Blockierte Grafik: https://c1.staticflickr.com/1/777/23238813953_c4d0067510_c.jpg]





      Danke Robert für dieses Bild!

      Damit hast Du genau den Charakter getroffen den ich mit ATM-W Bildern verbinde.
      Dieses Bild vermittelt das was ich als "Präsenz" bezeichne.
      Vielleicht werden nicht alle das sehen können- aber Folker hat es erkannt.

      Vorab: wenn ich das Bild geprintet hätte, so hätte ich den Vordergrund wahrscheinlich noch um eine halbe oder ganze Zone nachbeichtet.
      So wird das Bild noch geschlossener und die Aufmerksamkeit bleibt mehr im Zentrum.
      (Aber letztendlich kann man das nur am Original beurteilen).

      Auf den ersten Blick fallen mir die Grauwerte auf: die mittleren Töne sind sichtbar genau da wo sie sein sollen.
      Sie verfügen über eine Klarheit und Präsenz.

      Im oberen Teil (Wald z.T. außerhalb der Tiefenschärfe) findet man trotz des geringen Kontrastes eine ungewöhnlich gute Differenzierung der unterschiedlichen Grauwerte.
      Nichts ist "verwaschen"

      Das Fell des Pferdes rechts im Bild differenziert sich mit seinen Grautönen in jeder Einzelheit.
      Dazu kommt der sichtbar hohe Partialkontrast (erkennbar an der Baumrinde).

      Das Korn ist fast nicht sichtbar. Es erscheint sehr fein und gleichmäßig.

      Das alles bei effektiven ISO 400/27.

      Für mich hat das Bild eine so gute Qualität, daß ich es einfach gerne lange betrachten möchte.
      Genau das habe ich versucht mit meinem Entwickler zu erreichen. Ich freue mich sehr, daß es Robert auf Anhieb gelungen ist diesen sehr subjektiven Bildeindruck umzusetzen.

      Und wer damit jetzt nichts anfangen kann: es ist alles subjektiv!

      Aber die objektiv messbaren Vorteile bleiben ja trotzdem weiter bestehen.

      Herzliche Grüße

      Klaus