Ostfriesen-Teenol

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    • Ostfriesen-Teenol

      Gerade brütet der zweite Film in Teenol.
      Ich habe das Rezept auf 3/4 l angepasst.

      750 ml Wasser
      1 kleiner Esslöffel Kochsalz
      12 g Vitamin C
      35 g Waschsoda
      35 g Ostfriesischer Tee

      Das Rezept ist relativ fehlertolerant.

      Der NP20-Film ist braungetönt. Das kann vom Film kommen, aber auch von den Gerbstoffen im Tee.
      Tee mit dem Wasser zum Kochen bringen, 2 Minuten kochen, filtern, den Tee auffüllen auf 3/4 l
      (Den Teesatz kann man nochmal mit kochendem Wasser übergießen und dann trinken.)
      10 Minuten abkühlen lassen.
      Waschsoda, Kochsalz und Vitamin C in einen großen Joghurtbecher (1l) geben und etwas mischen.
      Der Tee ist noch warm, wenn man ihn auf die Mischung gießt, schäumt es auf und die Mischung löst sich gut.
      Tee weiter abkühlen, ich habe in einen Topf 1 l kaltes Wasser gegeben und die Joghurtdose hineningestellt.
      Das Abkühlen dauert bis zu zwei Stunden, solange Geduld habe ich nicht, ich verwendete ihn nach einer Stunde und ignorierte die Temperatur, damit sie nicht zu hoch ist. ;)

      Während der Tee abkühlte, legte ich den ersten Film in die Spule ein. Leider hakte er irgendwie, so konnte ich nicht den zweiten gleich mit aufspulen. So packte ich nur einen in die Dose.
      Wässern, dann die Entwicklerlösung hineinschütten.
      Ca. 18 Minuten Entwicklungszeit, erst drei Minuten lang jede Minute etwa dreimal kippen, dann alle fünf Minuten dreimal kippen.

      Dann kommt einmal Wasser als Stoppbad es ist leicht braun gefärbt, anschließend Wasser mit einem kleinen Schwapp Essigessenz. Dann nochmal Wasser. Das Wasser ist jetzt klar.
      Neugierde! Ich sah nach, ob man schon was erkennt. Hinter weißen Schichten sind Bilder zu sehen. Sehr gut.
      15 Minuten fixieren mit Orwo A300, nach Rezept angesetzt.
      Nach dem Fixieren dreimal wässern, insgesamt ca. 5 Minuten.
      In das letzte Bad gab ich ca. 1 Teelöffel Essigessenz. (Das soll gegen die Wasserhärte wirken, weiches Wasser fließt beim Trocknen gleichmäßiger ab.)

      Das Ganze habe ich gerade mit dem zweiten Film wiederholt, allerdings verwendete ich die angesetzten Chemikalien nochmal und verlängerte die Entwicklungszeit auf 23 Minuten, denn der Entwickler ist etwas weiter abgekühlt.

      Im Moment wirkt das Fxierbad auf den zweiten Film, der erste trocknet, und auch die erste Spirale trocknet.

      Wenn alles fertig ist, werde ich scannen und Ergebnisse zeigen.
      Das wird vielleicht erst morgen.