Vilia, Vergleich Bildscan von Positiv (Rossmann) und vom Negativ (Canoscan 9950F)

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Vilia, Vergleich Bildscan von Positiv (Rossmann) und vom Negativ (Canoscan 9950F)

      17205077759_d4998f7a9b_b[1].jpg
      vom Negativ gescannt

      17247789915_f8c62e62d4_b[1].jpg
      vom Positiv gescannt

      Vilia ist eine russische Kamera mit einem Triplett als Objektiv.

      Der Bildausschnitt ist deutlich größer, wenn man vom Negativ scannt.
      Auch der Kontrast ist größer, die Schärfe erscheint mir subjektiv ebenfalls größer. Dabei habe ich das Negativ nur mit 1200 dpi gescannt. Das Positiv mit 600 dpi.

      Das vom Foto gescannte Bild erscheint etwas wärmer.
    • Du musst aber auch in dem "Vergleich" berücksichtigen, dass die im Großlabor auch mit geringer Auflösung scannen und die Software versucht das Bild zu optimieren.

      Ich habe selber 3 Filme vom Abzug gescannt bis ich nen Negativscanner hatte, dann habe ich alle nochmal vom Negativ gescannt. Die Ergebnisse sind nach etwas Übung in eins durch besser.
    • Hallo Bernd,

      der Negativscan hat einen leichten bis mittleren Cyanstich. Dadurch wirkt das "kalte" Bild etwas schärfer, was es von Natur der Sache her auch sein muß. Jeder Zwischenschritt, hier zuerst eine Vergrößerung, dann ein Scan davon, mindert die Qualität.
      Der Scan vom Original, also vom Negativ, ist immer ein Stück weit besser als der vom Abzug.

      Gruß
      Winfried
    • Bernd_Hutschenreuther schrieb:

      Dabei habe ich das Negativ nur mit 1200 dpi gescannt. Das Positiv mit 600 dpi.


      Hier ist ja auch der Hund etwas begraben.
      Der Print ist mit was...300~400ppi geprintet. Da kann man auch mit 6400dpi scannen und holt mich mehr Details aus dem Bild.
      Der relativ geringe Kontrastumfang ist da auch nicht gerade der Qualität zuträglich wenn es um eine gute Grundlage gehen soll.
      Und ja, die Maschine im Labor klaut schon mal gut was vom Negativ, das ist mir aber auch bei Abzügen aus dem Minilab aufgefallen nachdem ich die Negative selber gescannt habe. Teilweise, je nach Format in dem der Print erstellt wird geht da einiges verloren. Daher sollte man bei den Abzügen immer auf das Seitenverhältnis achten, sonst geht schon mal Fleisch vom eigentlichen Motiv verloren wenn man wie ich gerne mal das Motiv an den Rad setzt.
    • Vielen Dank, Mario und Winfried.

      Wenn ein Bild mit 300 dpi gedruckt ist, muss ich mit mindestens 600 dpi abtasten, wenn ich dieselbe Qualität erreichen will. (Ausnahme, wenn beide genau synchron liegen, dann gilt das Abtasttheorem nicht. - und 600 sind eigentlich zu wenig - es müssen theoretisch mehr als 600 sein, in der Praxis reichen 600, weil eine größere Grundunschärfe da ist.)
      Durch die Unschärfe des Bildes reichen eventuell 300 dpi, weil das Bild vielleicht nur 150 dpi hat.

      Die Bilder habe ich zum Vergleich gebracht, ein direkter Vergleich zeigt manchmal viel.

      Für viele Zwecke ist der Scan vom Positiv ausreichend - oder muss reichen (wenn zum Beispiel kein Negativ mehr da ist - alte Bilder.)

      ---
      Und Schärfe ist nur ein Faktor ...